02.03.2009 JBoss ESB und SOA - Wanja Pernath Obwohl das Thema SOA zur Zeit eher kontrovers diskutiert wird, fanden ca. 40 Zuhörer den Weg zum dritten JBoss User Group Event des Jahres mit dem Titel "JBoss ESB und SOA". Damit war diese Veranstaltung eine der am besten besuchten in der bisher noch recht kurzen Geschichte der JBUGM. Der Sprecher Wanja Pernath arbeitet bei Red Hat als JBoss Solution Architect für Middleware. Bevor er bei Red Hat anfing, war Wanja sieben Jahre lang als Java / J2EE Architect und Consultant bei einem System Integrator beschäftigt. Der Vortrag Nach den obligatorischen 10 Minuten mit der Präsentation der aktuellen JBoss News durch Serge und Arnd ging es direkt los mit dem eigenlichen Vortrag von Wanja. Mit einem Überblick über die Konzepte Service Orientierter Architekturen und deren Umsetzung durch JBoss begann die gut 90 Minuten dauernde Präsentation. Wanja stellte die JBoss Enterprise SOA Platform vor und ging dann auf die einzelnen Features des JBoss ESB 4.3 ein. Einige Beispiele für die Realisierung typischer Aufgaben von ESBs wie Content Base Routing, Load Balancing und Fail-Over rundeten die Vorstellung der Technologien ab. Als Ergänzung der theoretischen Grundlagen der JBoss SOA Konzepte und des JBoss ESB hat Wanja zum Abschluss noch eine anschauliche Demo gezeigt. Mit Hilfe des JBoss Developer Studio hat er eine einfache Service Implementierung erstellt und diese über den Enterprise Service Bus aufgerufen. Nach dem Vortrag ging es wie immer in die mgm Cafeteria zum gemütlichen Beisammensein bei Pizza und diversen Getränken. Eine gute Gelegenheit, interessante Kontake zu anderen JBoss Interessierten zu knüpfen und spannende Diskussionen über das Vortragsthema oder auch ganz andere Bereiche zu führen. Kommentare - Weiterverfolgen: Best Practices mit JBoss ESB, Pitfalls, ...
- Erwartungen: mehr speziell JBoss ESB, weniger, was ist SOA, was ist ein ESB
- Bitte keine Sales Personen Vorträge halten lassen, die sich technisch nicht auskennen. Der Vortrag blieb sehr an der Oberfläche.
- Ich hätte mir ein konkreteres und ausführlicheres Beispiel gewünscht als „Hello World“! Statt dessen etwas weniger „buzzwords“
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